Zwei Tauchangebote am Roten Meer können denselben Grundpreis zeigen und am Ende der Woche dennoch Dutzende Euro auseinanderliegen. Der Unterschied steckt fast nie in den Tauchgängen selbst. Er steckt in den Zeilen darunter: Wer stellt den Atemregler, gibt es das Mittagessen auf dem Boot, ist die Schutzgebietsgebühr schon bezahlt, und was passiert, wenn das Kartenlesegerät gezückt wird? Dieser Guide zeigt, was ein typisches ägyptisches Tauchpaket mit dem Tagesboot abdeckt, was meist extra kostet, wie die verschiedenen Park- und Genehmigungsgebühren tatsächlich funktionieren, worin sich Tauchsafaris unterscheiden und welche Fragen sich vor jeder Zahlung lohnen. Alle Preise sind typische Marktspannen an ägyptischen Tauchbasen am Roten Meer (Hurghada, die Urlaubsbuchten, Safaga und Sharm El Sheikh). Sie schwanken je nach Saison und Anbieter, sollten also als Budgethilfe verstanden und mit dem jeweiligen Anbieter bei der Buchung genau abgeklärt werden.
Was ein normaler Tauchtag meist enthält
Am Roten Meer wird überwiegend von Tagesbooten aus getaucht: Abholung am Morgen, eine Bootsfahrt zu den Riffen, zwei Tauchgänge mit einer Oberflächenpause dazwischen und die Rückkehr am Nachmittag. Bei seriösen ägyptischen Basen deckt der Preis eines solchen Tages fast immer Folgendes ab.
- Einen Guide. Zertifizierte Taucher tauchen mit einem lokalen Divemaster oder Instructor, der den Platz brieft, den Tauchgang führt und die Gruppe koordiniert. Die Gruppengröße unterscheidet sich je nach Anbieter; eine kleine Gruppe pro Guide ist eines der besten Qualitätsmerkmale und eine Nachfrage wert.
- Das Boot und seine Crew. Kapitän, Decksleute und Treibstoff für einen normalen Rifftag sind im Preis enthalten. Längere Fahrten zu entfernten Plätzen kosten meist einen Zuschlag (siehe unten).
- Flaschen und Blei. Eine normale 12-Liter-Aluminiumflasche mit Luft sowie Blei und Bleigurt sind in der Regel inklusive. Größere Flaschen und angereicherte Luft nicht.
- Softdrinks oder Wasser, oft auch Tee und Kaffee. Trinkwasser und Heißgetränke zwischen den Tauchgängen sind auf den meisten Booten Standard; viele Basen bieten auch Softdrinks an.
- Hoteltransfer, meist innerhalb des Ortes. Die meisten etablierten Basen holen Taucher kostenlos von Hotels in ihrem eigenen Urlaubsort ab. Für weiter entfernte Hotels, etwa in einer Urlaubsbucht südlich von Hurghada, kann eine Transfergebühr anfallen.
- Steuern. Lokale Steuern sind normalerweise im angegebenen Preis enthalten.
Diese Liste ist die übliche Basis, keine Garantie. Ein niedriger Grundpreis kann gerade deshalb niedrig sein, weil einer dieser Posten in die Spalte der Extras gewandert ist – es lohnt sich also, die Leistungsliste zu lesen statt nur die Zahl. Der Guide zu den Tauchpreisen am Roten Meer nennt den typischen Preis des Tauchtags selbst: etwa 40–80 € für einen Bootstag mit zwei Tauchgängen, wobei der Preis pro Tauchgang bei Mehrtagespaketen sinkt.
Was meist extra kostet
Diese Posten tauchen am häufigsten als eigene Zeilen auf. Keiner davon ist ein Trick; sie sind optional oder unterscheiden sich von Taucher zu Taucher, weshalb Anbieter sie separat berechnen. Ärgerlich wird es erst, wenn sie bis zum Ende der Reise nicht erwähnt werden.
Leihausrüstung
Wer ohne eigene Ausrüstung reist, leiht Jacket, Atemregler, Neoprenanzug, Maske, Flossen und manchmal einen Computer. Am Roten Meer kostet eine komplette Ausrüstung typischerweise etwa 15–35 € pro Tag; in der Gegend von Hurghada sind rund 20–22 € pro Tag üblich, während Basen in Sharm El Sheikh, die in Pfund abrechnen, oft rund 30 £ pro Tag verlangen. Manche Anbieter berechnen die Ausrüstung auch pro Tauchgang (etwa 15–20 £ oder 15–25 €), was für einen einzelnen Tag passt, sich über eine Woche aber summiert. Einzelteile lassen sich separat leihen, wer also eigene Maske und eigenen Computer mitbringt, zahlt weniger. Wer noch überlegt, was mit soll, findet im Guide welche Tauchausrüstung man wirklich braucht eine Übersicht, welche Teile sich zu besitzen lohnen.
Mittagessen
An einem normalen Tag mit zwei Tauchgängen ist das Mittagessen auf dem Boot häufig ein optionales Extra von etwa 7–10 € pro Tag (rund 8 £ bei Basen in Sharm, die in Pfund abrechnen). Ganztägige Sonderausflüge, etwa ein langer Tag zu einem berühmten Wrack, enthalten das Mittagessen meist, weil das Boot so lange draußen ist. Bei Schnorchel- und Inselausflügen ist es unterschiedlich, also jeweils nachfragen.
Nitrox und größere Flaschen
Nitrox (angereicherte Luft) verlängert die Nullzeit bei Wiederholungstauchgängen und ist an tieferen Wracks beliebt. Es kostet typischerweise etwa 4–8 € pro Flasche, in der Gegend von Hurghada rund 4 € für eine 12-Liter-Flasche und in Sharm rund 5 £. Für die Nutzung ist eine Nitrox-Zertifizierung nötig. Eine 15-Liter-Luftflasche, nützlich für Taucher mit höherem Luftverbrauch, kostet meist ein paar Euro oder Pfund mehr pro Flasche. Zehnerblöcke werden manchmal vergünstigt verkauft.
Lampen, Computer und Kleinteile
Für einen Nachttauchgang braucht man normalerweise eine Lampe; ist sie nicht inklusive, kostet die Miete typischerweise etwa 6–11 € (in Sharm rund 10 £). Tauchcomputer kosten etwa 8–11 € pro Tag. Manche Anbieter verlangen, dass jeder Taucher einen Computer trägt, deshalb ist es gut, vorab zu wissen, ob einer zur Leihausrüstung gehört. Der Guide zu Tauchcomputern erklärt, ob sich ein Kauf lohnt.
Zuschläge für Sonderausflüge und Entfernung
Berühmte oder abgelegene Plätze kosten mehr, weil das Boot weiter fährt und mehr Treibstoff verbraucht. Kürzere Ausflüge zu bekannten Wracks oder Riffen kosten meist einen Zuschlag von etwa 20–60 €, während Ganztagesausflüge zu Highlights wie der SS Thistlegorm oft höher liegen, etwa bei 75–125 € oder 80–125 £. Ein dritter Tauchgang, ein privater Guide oder ein privates Boot werden ebenfalls separat berechnet. Bei manchen Sonderausflügen sind Mittagessen und Parkgebühren im Zuschlag enthalten, bei anderen nicht.
Park-, Schutzgebiets- und „Genehmigungs“-Gebühren erklärt
Diese Zeile verwirrt Besucher am meisten, weil zwei verschiedene Arten von Gebühren oft in einen Topf geworfen werden und weil Anbieter sie unterschiedlich handhaben.
- Nationalpark- und Schutzgebietsgebühren sind Eintrittsgebühren für geschützte Gebiete. Im Süd-Sinai gelten sie für Plätze wie den Nationalpark Ras Mohammed, die Straße von Tiran und Dahab und werden per Regierungsdekret über das Schutzgebietssystem des Umweltministeriums festgelegt. Die zugrunde liegende Tagesgebühr fürs Tauchen wurde meist mit rund 5 USD pro Person angegeben, die Gebühren wurden in den letzten Jahren aber per Dekret angepasst, und der an Taucher weitergegebene Betrag schwankt. Bei Basen in Sharm El Sheikh wird das „Nationalpark-Ticket“ für Bootstauchgänge häufig mit rund 10 £ pro Taucher und Tag angegeben. Den aktuellen Betrag vor Ort prüfen.
- Genehmigungs-, Hafen- und Küstenwachegebühren hängen damit zusammen, ein Boot aus einer Marina und durch das Genehmigungssystem der Küstenwache zu bringen, und nicht mit dem Zugang zu einem geschützten Riff. Wo sie einzeln ausgewiesen werden, liegen sie meist bei ein paar Euro pro Taucher und Tag; rund 5–7 € pro Tag sind in der Gegend von Hurghada ein gängiger Betrag. In der Makadi Bay etwa ist eine tägliche Genehmigungsgebühr von rund 6 € auf manchen Rechnungen ein bekannter Posten.
Der entscheidende Punkt: Viele Anbieter rechnen diese Gebühren in den Tauchpreis ein, andere schlagen sie auf, und beides ist legitim. Ein Paket in Hurghada mit dem Hinweis „Park- und Genehmigungsgebühren inklusive“ kann etwas teurer wirken als eines, das sie als Extras ausweist, und am Ende der Woche trotzdem gleich viel oder weniger kosten. Die Gebühren werden oft bar kassiert, und die Meerespark-Gebühr finanziert Patrouillen, Bojen und Riffschutz – sie gehört also zu den sinnvolleren Posten auf der Rechnung.
Kurse: Materialien, Zertifizierung und Ausrüstung
Ausbildung wird etwas anders berechnet als Fun-Tauchen. Bei einem Kurs wie dem PADI Open Water Diver deckt der Preis normalerweise den Instructor, die gesamte Tauchausrüstung für die Dauer des Kurses, Flaschen, Blei, Pool- oder Freiwassereinheiten im geschützten Bereich und die Ausbildungstauchgänge ab. Außerhalb des Preises liegt oft der Teil, der an die Tauchorganisation geht:
- Materialien und eLearning. PADI und andere Organisationen berechnen die Kursmaterialien oder das eLearning, und viele Basen geben diese Kosten separat weiter. Bei einem Open-Water-Kurs kann das einen dreistelligen Betrag ausmachen, deshalb lohnt sich die Frage, ob das Angebot „mit Materialien“ oder „ohne“ gilt.
- Zertifizierung. Die digitale Zertifizierungskarte ist manchmal mit den Materialien gebündelt und manchmal separat aufgeführt.
- Mittagessen und Transfers folgen denselben Regeln wie an einem normalen Tauchtag.
- Weiterführende Kurse wie Advanced Open Water oder Spezialkurse können Ausrüstung enthalten oder nicht; manche Basen gewähren Kursteilnehmern Rabatt auf Leihausrüstung. Nachfragen, denn hier gibt es größere Unterschiede als bei Einsteigerkursen.
Wer das eLearning schon vor der Reise online gekauft hat, sollte das der Basis mitteilen, denn der Kurspreis sinkt dann meist auf die Ausbildung im Wasser. Für Einsteiger, die sich noch nicht entschieden haben, enthält ein Discover Scuba Diving oder Schnuppertauchgang normalerweise alles außer dem Mittagessen und gelegentlich einer Parkgebühr. Der Guide dazu, wie sich Tauchen lernen anfühlt, beschreibt das Erlebnis selbst.
Kartenzuschläge, Trinkgeld und Versicherung
Zuschläge für Kartenzahlung
Viele ägyptische Tauchbasen erheben bei Kartenzahlung einen Bankzuschlag, häufig rund 2 % und manchmal mehr. Er gibt die Gebühr des Zahlungsdienstleisters weiter und ist kein versteckter Gewinn, doch es ist gut, ihn zu kennen, bevor man die Zahlungsart wählt. Bargeld in Euro, Pfund oder US-Dollar wird weithin akzeptiert; manche Basen nennen Preise in einer Währung und rechnen zu ihrem eigenen Kurs um, deshalb nachfragen, welcher Kurs gilt.
Trinkgeld für Guides und Crew
Trinkgeld ist in der ägyptischen Tauchbranche üblich und macht einen spürbaren Teil des Einkommens der Crews aus, ist aber nicht verpflichtend, und es gibt keinen offiziellen Satz. Auf Tagesbooten liegt ein gängiger Richtwert bei rund 5–10 € pro Taucher und Tag, aufgeteilt zwischen Guide und Bootscrew, oft in eine Trinkgeldbox gelegt oder am Ende der Reise übergeben. Auf Tauchsafaris schlagen Anbieter häufig ein Crew-Trinkgeld pro Gast und Woche vor, meist in der Größenordnung von 50–100 €; manche nennen es stattdessen als Prozentsatz des Reisepreises. Ein Trinkgeld sollte den erhaltenen Service widerspiegeln, und den Anbieter zu fragen, was üblich ist, ist völlig normal.
Tauchversicherung
Eine Versicherung ist selten Teil eines Tauchpakets, und normale Reiseversicherungen schließen das Gerätetauchen oft aus oder begrenzen es auf geringe Tiefen oder auf Tauchgänge mit Instructor. Behandlung in der Druckkammer und Rettungstransport bei Dekompressionskrankheit können Tausende und in manchen Fällen Zehntausende Euro kosten. Ein spezieller Schutz von einer Organisation wie DAN oder eine Reisepolice, die das Tauchen bis zur geplanten Tiefe ausdrücklich abdeckt, wird dringend empfohlen. Die Tiefengrenzen im Wortlaut der Police selbst lesen, nicht auf der Werbeseite. Manche Anbieter verlangen für bestimmte Touren einen Nachweis über eine Tauchversicherung, besonders auf Tauchsafaris. Gesundheitsfragen vor der Reise behandelt der Check „Kann ich tauchen?“ zu Gesundheit und Fitness.
Tauchsafari oder Tagesboot: was sich ändert
Eine Tauchsafari bündelt Unterkunft, Verpflegung und Tauchen in einem Preis, deshalb verschiebt sich das Bild der Leistungen.
- Auf einer Tauchsafari meist inklusive: die Kabine, Vollpension (Mahlzeiten, Snacks, Wasser und meist Softdrinks, Tee und Kaffee), bis zu drei oder vier Tauchgänge pro Tag mit Guides, Flaschen und Blei.
- Auf einer Tauchsafari meist extra: Hafen-, Park- und Treibstoffgebühren, häufig rund 150–300 € pro Person und Woche und oft bar an Bord bezahlt; Nitrox, manchmal als Wochenpaket verkauft; Leihausrüstung, pro Woche berechnet; alkoholische Getränke; Flughafentransfers, besonders auf südlichen Routen; und das Crew-Trinkgeld.
- Auf dem Tagesboot meist extra, auf der Tauchsafari inklusive: die Mahlzeiten und die langen Bootsfahrten zu entfernten Plätzen, da das Schiff einfach über Nacht weiterfährt.
Weil die Park- und Hafengebühren auf einer Tauchsafari eine große Einzelsumme sind, fallen sie viel stärker ins Gewicht als bei einem Tagesausflug. Ein günstigerer Reisepreis ohne Gebühren kann leicht mehr kosten als ein teurerer mit Gebühren. Tauchen vom Tagesboot hält dagegen jeden Kostenpunkt klein und Tag für Tag sichtbar – ein Grund, warum viele Taucher ein paar Tage von Land aus mit einer kurzen Tauchsafari kombinieren, statt nur eines von beiden zu machen.
Checkliste: inklusive, oft extra, nachfragen
Diese Übersicht dient als schnelle Referenz beim Vergleich von Angeboten. „Nachfragen“ bedeutet, dass die Praxis zwischen Anbietern wirklich unterschiedlich ist.
| Posten | Meist inklusive | Oft extra | Nachfragen |
|---|---|---|---|
| Guide (Divemaster oder Instructor) | Ja | Gruppengröße pro Guide | |
| Boot und Crew | Ja | Zuschlag für entfernte Plätze | Welche Plätze einen Zuschlag kosten |
| 12-Liter-Luftflasche und Blei | Ja | ||
| 15-Liter-Flasche | Ein paar € oder £ pro Flasche | Verfügbarkeit | |
| Nitrox | ~4–8 € pro Flasche | Zertifizierung nötig; Blockpreise | |
| Komplette Leihausrüstung | ~15–35 € pro Tag | Pro Tag oder pro Tauchgang; was dazugehört | |
| Tauchcomputer / Lampe | ~8–11 € pro Tag | Ob ein Computer Pflicht ist | |
| Softdrinks und Wasser | Ja | ||
| Mittagessen | Bei ganztägigen Sonderausflügen | ~7–10 € pro Tag an normalen Tagen | Welche Ausflüge es enthalten |
| Hoteltransfer | Innerhalb des Ortes | Aus entfernten Urlaubsorten | Die Zone Ihres Hotels |
| Nationalpark- / Schutzgebietsgebühr | Manchmal eingerechnet | Oft eine Tagesgebühr | Eingerechnet oder extra; bar oder Karte |
| Genehmigungs- / Hafengebühr | Manchmal eingerechnet | Rund 5–7 € pro Tag | Eingerechnet oder extra |
| Kursmaterialien und Zertifizierung | Manchmal | Oft | „Mit Materialien“ oder „ohne“ |
| Kartenzahlung | ~2 % Zuschlag | Akzeptierte Währungen und Kurs | |
| Trinkgeld | Üblich | Was üblich ist | |
| Tauchversicherung | Eigene Police | Ob ein Nachweis nötig ist |
Fragen vor der Buchung
Ein guter Anbieter beantwortet diese Fragen schnell und schriftlich. Vage Antworten auf einfache Fragen sind selbst eine nützliche Information. Der Guide zur Wahl einer Tauchbasis am Roten Meer behandelt Sicherheits- und Qualitätschecks ausführlicher.
- Gilt dieser Preis pro Person, pro Tag und pro Tauchgang? Klären, wie viele Tauchgänge der Tag umfasst und ob ein dritter Tauchgang möglich ist.
- Welche Gebühren sind bereits enthalten? Gezielt nach Nationalpark-, Schutzgebiets-, Genehmigungs- und Hafengebühren fragen.
- Ist Ausrüstung inklusive, und wird sie pro Tag oder pro Tauchgang berechnet? Fragen, was zur Leihausrüstung gehört, besonders ob ein Computer dabei ist.
- Ist das Mittagessen bei genau diesem Ausflug inklusive? Normale Tage und Sonderausflüge unterscheiden sich oft.
- Liegt mein Hotel in der kostenlosen Transferzone?
- Was kosten Nitrox und 15-Liter-Flaschen? Und wird an Bord eine Nitrox-Karte verlangt?
- Welche Plätze kosten einen Zuschlag? Vor allem berühmte Wracks und entfernte Riffe.
- Bei Kursen: Sind Materialien und Zertifizierung inklusive, und ist die Ausrüstung für den ganzen Kurs enthalten?
- Wie kann ich zahlen, und gibt es einen Kartenzuschlag?
- Brauche ich einen Check-Tauchgang oder eine Auffrischung? Wer länger nicht getaucht ist, wird eventuell um einen Check-Tauchgang oder eine Auffrischung gebeten, was den Plan für den ersten Tag verändern kann.
Für den größeren Zusammenhang, wie sich Preise über verschiedene Buchungswege vergleichen, erklärt der Guide wie man Tauchen am Roten Meer bucht, worin sich Plattformprovisionen und Direktbuchungen unterscheiden. Zertifizierte Taucher, die Ziele vergleichen, können sich auch die Angebote für zertifizierte Taucher ansehen, Einsteiger die Kurse für Tauchanfänger.
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Aquarius Diving Club ist ein PADI-5-Sterne-Center mit Basen in Hurghada, Makadi Bay, Sahl Hasheesh und Sharm El Sheikh. Teilen Sie Ihre Reisedaten, Ihre Zertifizierungsstufe und Ihren Ausrüstungsbedarf mit, und das Team schickt Ihnen einen klaren, aufgeschlüsselten Preis, in dem jedes Extra aufgeführt ist.
Tauchgänge planen →Verwandt: Für den Preis der Tauchgänge selbst siehe den Guide zu den Tauchpreisen am Roten Meer; für die Prüfung eines Anbieters den Guide zur Wahl einer Tauchbasis; und für Ausrüstungsentscheidungen welche Tauchausrüstung man braucht.
Häufig gestellte Fragen
Was ist an einem Tauchtag am Roten Meer normalerweise inklusive?
Ein normaler Tauchtag mit dem Tagesboot am Roten Meer umfasst in der Regel einen Guide, das Boot samt Crew, eine 12-Liter-Luftflasche und Blei für jeden Tauchgang, Trinkwasser sowie Softdrinks oder Heißgetränke an Bord, die lokalen Steuern und bei den meisten etablierten Basen einen Hoteltransfer innerhalb des Urlaubsorts. Leihausrüstung, das Mittagessen an normalen Tagen, Nitrox, größere Flaschen und Zuschläge für entfernte Tauchplätze kosten meist extra.
Muss ich für Tauchgänge in Ras Mohammed eine Parkgebühr zahlen?
Ja. Ras Mohammed, die Straße von Tiran und Dahab sind Schutzgebiete mit einer täglichen Eintrittsgebühr, die von den ägyptischen Behörden festgelegt wird. Die zugrunde liegende Gebühr wurde meist mit rund 5 USD pro Person und Tag angegeben, und Basen in Sharm El Sheikh geben häufig ein Nationalpark-Ticket von etwa 10 £ pro Taucher und Tag weiter. Manche Anbieter rechnen es in den Preis ein, andere schlagen es auf, daher lohnt es sich, bei der Buchung den aktuellen Betrag zu prüfen.
Was kostet Leihausrüstung zum Tauchen in Hurghada?
Eine komplette Leihausrüstung kostet in der Gegend von Hurghada typischerweise rund 20–22 € pro Tag, innerhalb einer weiteren Spanne von etwa 15–35 € pro Tag am Roten Meer. Basen in Sharm El Sheikh, die in Pfund abrechnen, verlangen oft rund 30 £ pro Tag. Einzelteile wie Neoprenanzug, Jacket, Atemregler oder Computer lassen sich meist auch separat leihen.
Was kostet Nitrox am Roten Meer?
Nitrox kostet am Roten Meer typischerweise etwa 4–8 € pro Flasche. Basen in der Gegend von Hurghada verlangen oft rund 4 € für eine 12-Liter-Flasche, Basen in Sharm rund 5 £. Manche verkaufen vergünstigte Zehnerblöcke, und zum Tauchen mit Nitrox ist eine Nitrox-Zertifizierung nötig.
Sollte man Tauchguides in Ägypten Trinkgeld geben, und wie viel?
Trinkgeld ist in der ägyptischen Tauchbranche üblich, aber nicht verpflichtend, und es gibt keinen offiziellen Satz. Ein gängiger Richtwert auf Tagesbooten sind rund 5–10 € pro Taucher und Tag, aufgeteilt zwischen Guide und Bootscrew. Auf Tauchsafaris wird oft ein Crew-Trinkgeld pro Gast und Woche vorgeschlagen, häufig in der Größenordnung von 50–100 €. Den Anbieter zu fragen, was üblich ist, ist völlig normal.
Brauche ich eine Tauchversicherung, um in Ägypten zu tauchen?
Eine Tauchversicherung ist selten im Tauchpaket enthalten, wird aber dringend empfohlen. Normale Reiseversicherungen schließen das Gerätetauchen oft aus oder begrenzen die Tiefe, während eine Behandlung in der Druckkammer und ein Rettungstransport Tausende Euro kosten können. Eine spezielle Tauchunfallversicherung oder eine Reisepolice, die das Tauchen bis zur geplanten Tiefe ausdrücklich abdeckt, ist die sicherere Wahl, und manche Tauchsafaris verlangen einen Nachweis darüber.
Sind PADI-Materialien und die Zertifizierung im Kurspreis enthalten?
Nicht immer. Ein Kurspreis umfasst normalerweise den Instructor, die gesamte Tauchausrüstung für den Kurs, Flaschen, Blei und die Ausbildungstauchgänge, doch PADI-Materialien, eLearning und die Zertifizierung werden oft separat berechnet und können einen Open-Water-Kurs um einen dreistelligen Betrag verteuern. Fragen Sie, ob ein Angebot mit oder ohne Materialien gilt.
Welche Zusatzgebühren fallen bei einer Tauchsafari im Roten Meer an?
Der Preis einer Tauchsafari im Roten Meer umfasst meist die Kabine, Vollpension und das Tauchen, doch Hafen-, Park- und Treibstoffgebühren kommen oft hinzu, häufig rund 150–300 € pro Person und Woche, die oft bar an Bord bezahlt werden. Nitrox, Leihausrüstung, alkoholische Getränke, Flughafentransfers und das Crew-Trinkgeld werden ebenfalls häufig separat berechnet.